Tourenplanung mit Google Maps

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OPTIMALE TOURENPLANUNG VIA GOOGLE MAPS? 5 GRÜNDE, WARUM DAS KEINE GUTE IDEE IST.



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3 Min. Lesezeit

  22. April 2021  ·   Anne Wilby

W er kennt es nicht? Man setzt sich ins Auto, startet sein Handy – oder für die fortschrittlichen unter uns: Apple Car Play oder Android Auto – und gibt die Zieladresse beispielsweise per Sprachbefehl ein. Nun wird Google Maps oder Apple Maps gestartet und die bestmögliche Route wird berechnet. Wir fahren los.

Im privaten Bereich ist diese Vorgehensweise üblich, schwieriger wird es jedoch im beruflichen Kontext, vor allem, wenn mehrere Stopps mit unterschiedlichen Anforderungen und zeitlichen Abhängigkeiten eingeplant werden müssen: für Mitarbeiter im Außendienst stellt dies aber die tägliche Routine dar. Warum solche Online-Routenplanungslösungen im Field Service Management versagen und wie Sie von einer professionellen Software-Lösungen zur optimale Tourenplanung profitieren, zeigen wir in diesem Blogartikel.

 GRUND 1  

GOOGLE MAPS UND CO. KENNEN IHRE KUNDSCHAFT NICHT

Auftrags- und Tourenplanung nach Priorität, Erreichbarkeit und Auftragsart? Bei vielen Online-Routenplanern leider Fehlanzeige. So fahren Sie im schlimmsten Fall mehrfach zu einem Auftrag und sparen weder Kosten noch Zeit. Von einer optimierten Tourenplanung kann man so auf keinen Fall sprechen.

 GRUND 2  

TOURENPLANUNG, ABER BITTE IN DER RICHTIGEN REIHENFOLGE

Eine Tour, die zehn Zieladressen beinhaltet, kann mit mehr als 3,6 Millionen Möglichkeiten geplant werden. Unvorstellbar, oder? Zum Vergleich: Die Wahrscheinlichkeit 5 Richtige plus Superzahl beim Lotto zu bekommen, liegt bei 1 zu 542.008. Allein die optimale Reihenfolge, der zu erledigenden Aufträge zu bestimmen, kommt also einem Glücksspiel gleich. Und wie soll ein Routenplaner wissen, in welcher Reihenfolge Ihre Kunden angefahren werden sollen? Da sind wir wieder beim obigen Punkt: kein Know-how über die Kundschaft und somit auch keine Möglichkeiten weitere Faktoren einzubeziehen, um so die bestmögliche Tour für den Techniker und Ihre Kunden zu planen.

 GRUND 3  

ICH SEHE DIE TOUR VOR LAUTER TOURENPLANUNG NICHT

Hand aufs Herz: Wie viele Kunden fährt Ihre Außendienst-Mannschaft am Tag an? Sicherlich mehr als die oben genannten 10, oder? Und mit Sicherheit auch mehr als 25. In der Regel sind 25 Stopps allerdings das Maximum an Zwischenzielen, die von einer Online-Routenplanungssoftware eingeplant werden können. Und hier reden wir noch keinesfalls von mehreren Außendienst-Mitarbeiter*innen. Hier geht es nur um eine Tour mit maximal 25 Aufträgen von einem/einer Mitarbeiter*in. Wissen Sie noch, zu welchen Aufträgen Ihre Mitarbeiterin Frau Piepenbrock wollte und wo sie sich aktuell befindet? Wenn Sie mit Google Maps planen, sicherlich nicht. Dabei ist es von zentraler Bedeutung zu wissen, welche Kunden Ihr Team besucht, um auch bei Notfällen oder Ausfällen den optimal verfügbaren Techniker (Kosten, Verfügbarkeit, Skill-Set) neu verplanen zu können.

 GRUND 4  

NIGHT-SHIFT ODER 9 TO 5?

Nehmen wir an, Ihre 100 Aufträge für diesen Tag wurden in der richtigen Reihenfolge geplant und Ihre Mitarbeiter starten Ihre Touren. Kennt eine Lösung wie Google Maps die exakten Arbeits- und Pausenzeiten Ihrer Mitarbeiter? Eher unwahrscheinlich. Vor allem in Deutschland gibt es strikte Vorgaben, wie viele Pausen gemacht und wie viele Stunden maximal gearbeitet werden dürfen. Somit ist es unabdingbar solche Faktoren in die optimale Tourenplanung mit einzubeziehen.

 GRUND 5  

BEING CONNECTED

Alle Auftragsdaten direkt zur Hand? Informationen über frühere Aufträge? Materialchecks? Kundensignatur? In der heutigen Zeit sind Informationen Gold wert und der Schlüssel zu einer exzellenten Customer Experience. Für Ihre(n) Außendienstmitarbeiter*in bedeuten sie eine Arbeitserleichterung und alle Daten können transparent nachverfolgt werden – auch von Ihnen.
Haben Sie schon einmal die Unterschrift eines Kunden in Apple Maps festgehalten? Oder eine Checkliste der benötigten Werkzeuge abgerufen? Leider verfügen Online-Tourenplaner nie über solche Funktionalitäten. Schade.

FASSEN WIR ZUSAMMEN:

Routenplanungs-Lösungen kennen Ihre Kundschaft nicht, wissen nie, welche Probleme es gibt oder warum der Auftrag ein Notfall ist.
Auftragspriorisierung und folglich eine clevere Tour-Reihenfolge gehören ebenfalls nicht zu den Stärken solcher Tourenplanungslösungen. Übersichten, Auswertungen und spontane Änderungen können ebenfalls nur schwer oder gar nicht abgebildet werden. Und eine große Arbeitserleichterung schaffen Sie vor Ort beim Kunden leider auch nie.

Wenn es also um ein klassisches Field Service Management geht, kommen Online-Routenplaner wie Google Maps oder Apple Maps bedauerlicherweise schnell an ihre Grenzen.
Hier können allerdings smarte und professionelle Tourenplanungs-Lösungen wie FLS VISITOUR Ihre Stärken ausspielen: ganzheitliche Optimierung in Echtzeit, Berücksichtigung aller relevanten Faktoren, wie Auftragspriorisierung, Verfügbarkeit und Skill-Sets der Techniker oder Kosten- und Kilometerersparnis und transparente auf Sie angepasste Prozesse, die Ihnen Auswertungs- und Analyse-Möglichkeiten bieten.

Meine Empfehlung: Google Maps und Apple Maps einfach weiterhin für private Ausflüge und Urlaube nutzen, denn dort spielen sie ihre Stärken aus und manövrieren uns zielsicher an unseren Wunschort.
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