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SCRUM@FLS – PRODUCT OWNER*IN


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I m zweiten Teil der Serie „SCRUM@FLS“ nehmen die Autor*innen Svenja Wildführ und Tim Hartnack die Rolle des/der Product Owner*in unter die Lupe.

Die Mitglieder eines Scrum Teams setzen sich aus verschiedenen Skills und Erfahrungen zusammen. Für Scrum Teams innerhalb der Softwareentwicklung sind dort hauptsächlich Softwareentwickler*innen vertreten. Daneben gibt es noch Scrum Master*innen und den/die Product Owner*in. In diesem Beitrag möchten wir die Rolle des*der Product Owners*in im Allgemeinen so wie die Besonderheiten bei FLS beschreiben.

PRODUCT OWNER*IN

Innerhalb des Scrum Teams sind Product Owner*in verantwortlich für das Ergebnis des Scrum Teams und die Schaffung eines maximalen Wertes für das Unternehmen durch die Tätigkeiten des Scrum Teams. Um dies zu erreichen, erstellen Product Owner*innen Arbeitspakete für das Team und zeigen dem Team eine Vision des Produktes. Die Entscheidung welche Aufgaben das Scrum Team innerhalb eines Sprints übernimmt, liegt deshalb in der Verantwortung der Product Owner*innen.

Das Hauptwerkzeug der Product Owner*in ist das Backlog. Dies ist eine Liste von priorisierten Aufgaben, auch Backlog Items genannt. Diese Backlog Items sollen so beschrieben werden, dass es wenig, bis keine Fragen gibt, die außerhalb des Scrum Teams beantwortet werden müssen. Das Backlog muss dabei allen Beteiligten die Arbeit transparent darstellen. Zudem sind durch die Product Owner*innen die Einträge im Backlog von gleichbleibender einheitlicher Qualität und Verständlichkeit. Dies spart dem gesamten Team Zeit und vermindert Fehlkommunikation zwischen Kundenwunsch und Entwicklungsteam.

Während in früheren Ausgaben des Scrum Guides Product Owner*innen noch außerhalb des Teams standen, sind diese in der aktuellen Ausgabe richtigerweise Teil des Teams. Auf diese Weise führt es nicht zu „die“ und „wir“ denken innerhalb des Teams, da Product Owner*innen, ebenso wie alle anderen Teammitglieder, für das Erreichen des Sprintziels verantwortlich sind.


DIE ROLLE BEI FLS – FAST LEAN SMART


Unsere FLS Lösungen (FLS VISITOUR und DISPATCH NOW) bieten eine enorme Fülle an Funktionen, die in ihrer Gesamtheit für eine Einzelperson nur schwer zu überblicken sind. Deshalb haben wir bei FLS – FAST LEAN SMART uns entschieden ein Team von Produkt-Expert*innen (PE) zu etablieren, welche gemeinsam mit den Product Owner*innen (PO) die Produktvision weiter schärfen und daraus Arbeitspakete für ihre Teams ableiten.

Durch die Unterteilung der Scrum Teams in Segmente („Handel“, „Gutachter“, „Technischer Service“) ergibt sich die Möglichkeit ein tieferes Verständnis der jeweiligen Branchenlösungen innerhalb eines Teams aufzubauen. Damit kann das Produktverständnis jedes einzelnen Teammitglieds verbessert und durch eine nutzer- und marktorientierte Perspektive ein höherer Produktwert für unsere Kunden erzielt werden.

In der Umstellung auf Scrum ist eine der größten Herausforderungen für die Produkt-Expert*innen und Product Owner*innen die Aufarbeitung der bisherigen Kundenwünsche. Um ein besseres Verständnis der Anforderungen für die Scrum Teams zu erreichen, werden diese in User Stories umgeschrieben. Dabei stehen Nutzer*innen der FLS Software und die konkrete Anwendungssituation im Fokus einer Anforderung. Dem Entwicklungsteam wird so transparent gemacht, warum etwas entwickelt werden soll. Mithilfe von Akzeptanzkriterien wird die Anforderung weiter präzisiert, um sicherzustellen, dass alle Kundenkriterien durch die Entwicklung erfüllt werden.

Neben der Leitung des Refinements, des Reviews und dem ersten Teil des Sprint Plannings sind unsere Product Expert*innen in den Dailies der Teams dabei, tragen fehlende Informationen zusammen, hinterfragen die Vorgehensweise des Teams und arbeiteten in enger Zusammenarbeit mit den Entwicklungsteams und den Endanwendern*innen an neuen Funktionen, um den größtmöglichen Mehrwert für unsere Kunden zu erreichen.


Lesen Sie hier Teil 1 der Serie "SCRUM@FLS".

Weiterführende Informationen zum SCRUM Framework finden Sie hier.


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